| Stereofonie | Dieser Text beschreibt Stereofonie. Der untere Text beinhaltet die Stereofonie Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Stereofonie Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Stereofonie fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Stereofonie möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Stereofonie Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Stereofonie beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Stereofonie. Fragen zu dem Thema Stereofonie können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Stereofonie ArtikelMit Stereofonie oder kurz Stereo wird eine Technik genannt, die mit Hilfe von zwei Schallquellen, den beiden Stereo-Lautsprechern, einen räumlichen Schalleindruck durch Interchannel-Signale Δ L und Δ t erzeugt (Lautsprecher-Stereofonie). Δ L sind Pegeldifferenzen und Δ t sind Laufzeitdifferenzen. Dabei wird das psycho-akustische Phänomen ausgenutzt, dass der Mensch mit seinen Ohren auf Grund von interauralen Pegel-Unterschieden ILD und Laufzeit-Unterschieden ITD die Richtung von Schallquellen lokalisieren kann. ILD heißt Interaural Level Difference und ITD Interaural Time Difference. Seit langem gibt es daneben eine binaurale Aufnahmetechnik (Kunstkopf), die allein für Kopfhörerwiedergabe vorgesehen ist. Diese Kopfhörer-Stereofonie mit den interauralen Signalen hat sich nicht durchsetzen können. Beide Verfahren sind nicht miteinander kompatibel, auch wenn es stets wieder aufs Neue versucht wird. Das Vermischen und Verwechseln dieser beiden Aufnahmetechniken hat sich jedoch stets als Irrweg erwiesen. Interaurale Signale (Ohrsignale) sind nicht mit den Interchannel-Signalen (Lautsprecher-Signale) gleichzusetzen. ILD und ITD sind nicht gleich Δ L und Δ t.
| |
Es gibt mehrere Aufnahmeverfahren, um Stereo-Signale aufzuzeichnen. Man unterscheidet insbesondere zwischen Laufzeit-Stereofonie und "Intensitäts"-Stereofonie, die richtiger
Pegeldifferenz-Stereofonie genannt werden sollte.
Bei der sogenannten "Intensitäts"-Stereofonie werden zwei Mikrofone benutzt, deren Richtwirkung so ausgenutzt wird, dass die Pegeldifferenz der Signale auf den beiden Kanälen eine bestimmte Hörereignisrichtung hervorruft. Genauer sind es allein die Schalldruckunterschiede, die hier wirksam sind und welche die Richtung der Phantomschallquelle bestimmen.
Bei der Laufzeit-Stereofonie werden zwei Mikrofone mit einem gewissen Abstand voneinander aufgestellt (Mikrofonbasis), so dass Schallereignisse abhängig von ihrer Position zu verschiedenen Zeitpunkten auf den beiden Kanälen als Laufzeitdifferenz aufgenommen werden. Durch die unterschiedliche Distanz der Mikrofone zur Schallquelle ergibt sich hier allerdings stets auch ein gewisser Pegelunterschied.
Die Laufzeit-Stereofonie ergibt dabei einen besseren Raumeindruck des resultierenden Schallsignals, hat jedoch gegenüber der "Intensitäts"-Stereofonie den Nachteil, dass sich das Signal in dem Klang weniger kompatibel über Mono-Abspielgeräte wiedergeben lässt, da es durch die zeitlichen Verschiebungen zu Interferenz-Erscheinungen (Auslöschungen von bestimmten Frequenzen) kommen kann, die den Klangeindruck verfälschen.
Als eine seltene Aufnahmemethode sei hier noch an die Kunstkopf-Aufnahmetechnik erinnert. Dabei wird die Form eines menschlichen Kopfes nachgebildet und an Stelle der beiden Ohren die Mikrofone angebracht. Diese Aufnahmetechnik zeichnet das Schallsignal etwa so auf, wie der Mensch es direkt an seinen Trommellen hört. Wird diese Aufnahme wie vorgesehen mit einem Kopfhörer abgehört (Kopftrennung), so empfängt der Hörer wieder das ursprüngliche Schallereignis an den Ohren und kann die Richtungen der Geräusche lokalisieren, wobei die genaue Vornelokalisation nicht stets gelingt. Diese binaurale Aufnahme ist aber nicht für Lautsprecherwiedergabe bei der "normalen" Stereofonie gedacht.
Wird eine Aufnahme (die nicht mit einem Kunstkopf aufgenommen wurde) über zwei Stereo-Lautsprecher wiedergegeben, die sich in einer Ebene vor dem Hörer befinden, so entsteht in dem Raum eine Schallfeldüberlagerung, die auf der Mittellinie zwischen den Lautsprechern einen Stereo-Höreindruck erzeugt. Das ist das gleichseitige "60°-Stereodreieck". In dem "sweet-spot" in der Mitte vor den Stereo-Lautsprechern sollte sich idealerweise der Hörer befinden.
Werden mehrere Lautsprecher nebeneinander angeordet, die jeweils eine definierte Mischung des Rechts- und Links-Signals wiedergeben, so kann der Bereich vergrößert werden, im der Hörer den räumlichen Höreindruck wahrnehmen kann. Dieses kann z.B. in dem Kino bei größeren Lautsprecherabständen der Fall sein.
Buch-Tipp: Diese Geschichte Phantasievoll konstruierte Erzählung Alessandro Baricco Diese Geschichte Hanser Verlag
ISBN 3446209182
Mit einem legendären Autorennen um 1903 führt uns Alessandro Baricco in seinen neuen Roman ein.
Gleichsam als Parabel auf das Leben versinnbildlicht das Abfahren und das Ankommen beim Autorennen das Leben.
Die Moderne hält ihren... |
| |
Etwa seit den 60er Jahren begann man mit der Rundfunk-Übertragung mit Stereo-Ton auf FM/UKW und mit der Herstellung von Schallplatten mit Stereo-Aufnahmen, ab den 80er Jahren mit Fernsehsendungen mit Stereo-Ton. Durch geeignete Verfahren wurde sichergestellt, dass die neuen Signale zu den Mono-Signalen kompatibel waren, um sie zusätzlich auch mit den alten Geräten wiedergeben zu können. Inzwischen gelang es auch Stereo-Übertragungen in dem Lang-, Mittel- und Kurzwellenbereich durchzuführen (AM-Stereo)
Buch-Tipp: Diese Zitrone hat noch viel Saft. Ein Leben. Eine tolle Frau! Da hat eine Frau wirklich viel erlebt und auch witzig und informativ nieder geschrieben. Wer Biografien von interessanten Frauen schätzt, wird an diesem Buch seine Freude haben und von gewissen inhaltlichen Schwächen gerne absehen. |
| |
Intensitätsstereofonie, Laufzeitstereofonie, Äquivalenzstereofonie, ORTF-Stereosystem, Interchannel-Signal, Lokalisation (Akustik), Kunstkopf, binaural, Druckmikrofon, Druckgradientenmikrofon, Mikrofon, Stereo
|
Weiteres zu dem Artikel Stereofonie | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Abstand, Aufnahme, Distanz, Interaural, Kunstkopf, L, Ohren, Richtung, Signal, Stereo, Stereofonie | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Stereofonie' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Stereofonie Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Stereofonie' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Stereofonie' und 'Stereofonie' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Stereofonie' Beschreibung entsprechen.
Liste aller verwandten Artikel: Abstand, Aufnahme, Distanz, Ebene, Fernsehsendungen, Grund, Herstellung, Interaural, Klang, Kunstkopf, L, Lautsprecher, Level, Lokalisation, Mensch, Mischung, Mitte, Ohren, Position, Richtung, Richtwirkung, Schallplatten, Signal, Signale, Stelle, Stereo, Stereofonie, Technik, Verfahren |
|
|
· Diese Seite wurde bisher 1.216 mal abgerufen. · Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 09:59:33 · Diese Seite wurde zuletzt geändert um 19:04, 17. Sep 2004. · Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
|